Donnerstag, 14. November 2013

wenig Worte- viele Bilder

 
Hallo liebe Blog-Leser!

Zu Beginn gleich eine Ergänzung zum Eintrag vom 27.10.: Bei unserer Landwirtschaft handelt es sich um einen Familienbetrieb und da helfen alle zusammen (Mama, Vati und ich) um die anstehende Arbeit gut zu meistern. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, alles selber gemacht zu haben.

Die Arbeit in der Außenwirtschaft schreitet gut voran, einzig die Zuckerrüben sind noch zu ernten, das geschieht am Wochenende. Ich bete um gutes Wetter, dass das auch reibungslos geschehen kann und sich durch Schlechtwetterkapriolen nicht nach hinten verschiebt.

Wie gewohnt ist mir auch in den vergangenen Tagen nicht langweilig geworden.
Meine Eltern wohnen nun schon auswärts. Schön langsam haben wir auch den Großteil schon übersiedelt.
Die Folge daraus- alles was sie in ihrem Haushalt haben, fehlt mir dann: Das beginnt bei Lebensmittel über Haushaltsgeräte und vieles mehr, was man erst schätzt, wenn es nicht mehr da ist. Gestern war ich einkaufen um meinen 1-Mann-Haushalt mal einigermaßen auf Stand zu bringen.
Zurzeit wird viel herumgeräumt, geputzt, entsorgt usw...

Das wars dann wieder, baba und lg Martin (Motz)


Anbei einige Bilder, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:

Party im Jugendheim mit Freunden


das verdiente Würstel nach der Allerheiligen- Ausrückung mit der Musikkapelle
 
Als ich das sah @Landesausstellung, musste ich sogleich an unsere Aktion im JH denken mit unserem "Hund"... (Insider für Roli, Rocky und Co!)
 
Die Kürbisse des Staatsmeisters Franz
 
Cousin- und Cousinnentreffen (mütterlicherseits)
 
"The Liquid States"
 
 
Fans und Groupies der Band
 
Aufarbeitung eines eigenen Schweins (letzte größere Aktion in der alten Küche); Mit Sr. Andrea und Mama; Stockfleisch essen---> sehr lecker!
 
Singprobe für die Taufe von Mona Boyer- Danke an die Musikverantwortlichen- wir haben wieder viel Lob bekommen
 
Auch der Kinderchor gibt ein Lied zum Besten für die Neugetaufte Mona (rechts in der ersten Reihe bei den stolzen Eltern Eva+ Nikolai)
 
Theater der KJ Pillichsdorf- sehr sehenswert- weil lustig: theater.pillichsdorf.at/
 
Die Schauspieler!
 
Ausgelassene Stimmung bei der anschließenden Premerienparty
Zwei mal blöd geschaut!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Jetzt wirds ernst

Nach der heutigen großen Übersiedelungsaktion unter mithilfe zweier Onkeln  und der Familie wird's immer konkreter: Meine Eltern beziehen ihr "Ausnahm-Haus".
Ich bleibe am Betriebs- und Wirtschaftshaus und sie gehen in ihr renoviertes und vor einigen Jahren erworbenes Haus, ganz in der Nähe. (Deswegen in der Nähe um auch weiterhin tatkräftig in der Landwirtschaft mitzuhelfen. ;-)

In weiterer Folge werde ich "mein" Haus sanieren und auf zeitgemäßen Stand bringen. Aber dazu ein anderes Mal.

Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, aber bald wohnen meine Eltern nicht mehr bei mir. :-D


Sonntag, 27. Oktober 2013

Der ganz normale Wahnsinn

Puh... gar nicht so leicht ein Monat in Wort und Bild zu fassen...

Der Oktober hielt mich ziemlich auf Trab, eine "Gschicht" jagte die nächste: War es zu Beginn die Maisernte mit Musen fürs Schweinefutter, die Einbringung der eigenen Sonnenblumenernte und einiger Berufskollegen, die keine eigene Mechanisierung haben,  der Anbau des Winterweizens, die vorhergehende Bestellung und Vorbereitung der Felder dazu, die Lesemaschine, die Tag (und ein paar Mal nachts) für Tag im Einsatz war um bei über 30 verschiedenen Winzern mehr als 120 Hektar Weintrauben zu ernten.
Den Einsatz dieser Maschine durfte ich koordinieren und es war eine sehr lebendige, mitreissende Erfahrung! Als Fahrer war ich selber auch mit der Maschine unterwegs um Weintrauben zu ernten, von Bockfliess bis Leobendorf umspannt unser Einsatzgebiet. Der Lesetag beginnt meist zwischen 5 und 6 Uhr und endet so gegen 19 Uhr, anschließend wird die Maschine noch gewaschen und gewartet.
Leider lief sie trotzdem nicht nur problemlos, sondern des Öfteren musste der Kundendienst anrücken um den einen oder anderern (gröberen) Fehler zu beheben. Die Weinlese ist im Großen und Ganzen abgeschlossen, wenige Tage wirds noch Weintrauben zu lesen geben und dann folgt die Endreinigung und Einwinterung.
Immer wieder viel Kontakt mit Landwirten im Ort um von diversen Gemeinschaftsmaschinen (Sämaschine, Mähdrescher, usw.) Einsatzzeitpunkte abzugleichen um die oft kleinen (witterungsbedingten) Zeitfenster optimal auszunutzen. Und wenn es viel Arbeit am Feld gibt, was im Herbst der Fall ist, kommts schon mal vor, dass sich jemand eine Maschine von dir ausleiht und umgekehrt.
Dann gibts noch diverse Bürotätigkeiten wie Zahlungen, Haftpflichtersicherungsangebotsvergleich und Abschluss mit dem "Bestbieter".
Mittlerweile ist das Wintergetreide großteils angebaut, die Mais- und Sonnenblumenernte erfolgreich eingebracht, die Zuckerrüben zu einem guten Drittel geerntet, 7,5 Hektar dürfen die schönen Herbsttage noch nutzen und wachsen noch am Feld und werden erst um Lepoldi geerntet.
Um die viele Arbeit gut bewerkstelligen zu können brauchts ein gutes Zusammenspiel der mitarbeitenden Familienmitglieder am Bauernhof und den Verzicht des Betriebsführers auf manche Dinge (hauptsächlich Schlaf und Freizeit).
Winterdiesel um mehrere tausend Euro wurde bestellt, bei der Anlieferung erkannte ich von weiten den Chauffeur, ein Riegl von einem Mann, knappe zwei Meter hoch und Schulfreund und Klassenkollge in der Winzerschule!
Ist ja nicht so, dass ich rund um die Uhr arbeite. Den Sonntag halte ich eigentlich immer arbeitsfrei. Schon in der Bibel steht: "... und am siebenten Tag der Woche sollst du ruhen..."

Viele Veranstaltungen wurden von mir besucht, sei es die Dekanatsjugendwallfahrt, die uns heuer bei mittelmäßigem Wetter und trotzdem vielen Pilgern von Wolkersdorf in die Berge von Manhartsbrunn führte, oder das Dekanatstreffen aller Pfarrgemeinderäte in Obersdorf mit Bischofsvikar Stephan Turnovsky, unsere Mariazellwallfahrts- Nachbesprechung mit Fotoshow, die überhaupt sehr lange und ausführlich bei leckerem Sturm und weiteren Getränken im Jugendheim endete... , usw.
Seit kurzem ist auch ein Jugend-Alpha-Kurs in Wolkersdorf am Laufen
Zwischendurch waren Musikproben, Sitzungen und eh der normale Wahnsinn. Ein Konzert der Rockband "The Liquid States" besuchte ich und traf viele bekannte Gesichter, wunderte mich über hohe Getränkepreise im "Kulturlokal Kreuzstettens" und verbrachte einen tollen Abend mit einer abenteuerlichen Rad-Heimfahrt!
Als Kassier der Dekanatsjugend hab ich mich auch schon eingearbeitet, und verschiedene Zahlungen getätigt. Während der Abwesenheit unserer genauen und strengen Kassierin Tanja, habe ich interimistisch die Kassa übernommen. Um den Zustand auszunutzen werden da Buit und ich alsbald eine Heurigenteamsitzung einberufen, die wohl nicht in wenigen Minuten/Achterln erledigt sein wird. 

Vorige Woche war ich in Wien auf der Diözesanversammlung. Das waren drei schöne, mutmachende und bereichernde Tage im und um den Stephansdom. Es wurde viel diskutiert und offen angesprochen, und das war gut so!  In der "Szene" kenne ich ja auch so manche/n und so durfte es nicht verwundern, wenn ich in den Pausen und eigentlich eh laufend Bekannte und Freunde traf und mit ihnen plauderte. www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/4dioezesanversammlung
So schön die Zeit in Wien, so angefüllt mit Gesprächen, Überlegungen, Begegnungen usw., war sie. Sehr genossen habe ich den Samstag nachmittag, wo ich Stephansdom mit dem Traktor am Feld tauschte. Als Ausgleich war es wunderbar!

Gestern besuchte ich meine Schwester Schwester Andrea in Schwarzau/Steinfeld. Bei den Helfertagen konnte ich mitanpacken und im Kloster mithelfen/arbeiten. Und da ich gern praktisch arbeite, wurde ich eingeladen mit drei anderen jungen Männern die Fliegengitter der gesamten Anlage abzubauen, zu säubern und einzuwintern. Hört sich ja ganz lustig an, nur zum Schluss kamen wir auf über 100 Fliegengitter... Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass wir mehrere Stunden brauchten. Währenddessen wurde von den vielen anderen Helfern Glaubensbriefe versendet, uvm.
Es war schön sie zu sehen an ihrer Wirkungsstätte, wo sie sich sichtlich wohl fühlt. 
Im Heimfahren noch auf Buit Baustelle/ Dachterasse und bei meiner Lesemaschine vorbeigeschaut.

Als Abendprogramm besuchte ich den Ball der Ortsmusik Pillichsdorf, vom Eintanzen bis zur Mitternachtseinlage wars wirklich wieder ein super Ball. Die Band Belcanto sorgte für eine gefüllte Tanzfläche. Und bei fetzigen Polkas drehte auch ich meine Runden.
Wer weiß bitte, wieviel Liter Inhalt eine große Trommel hat? Beim Schätzspiel bin ich also um über 100% daneben gelegen, die richtige Antwort war 88,31 Liter. Ob sie dann wirklich mit Gin Tonic ausgelitert wurde (wie das der Kapellmeister Eschi gern gemacht hätte) kann ich nicht sagen.

Heute war Pfarrverbandsmesse in Niederkreuzstetten: 


Und jetzt schau ich mal was der Nachmittag noch so bringt, bevor ich meine Schweindl mit Abendessen versorge und ich zum Jugendalphakurs fahre.

Bilder über Bilder:


Jugendwallfahrt


Wallfahrtskreuz

Mit Andis orangen Traktor vom Feld heimgefahren (vielleicht als Probe für den Winterdiensteinsatz wo ich als Springer zur Verfügung stehe)

Maisabladen und schroten anschließend im Silo einlagern

Vogelperspektive

Blick über Oberkreuzstetten

Blick über Oberkreuzstetten

PGR-Treffen in Obersdorf

spannende Lichtverhältnisse Freitagabend (Originalbild- keine Bearbeitung)

Regenbogen

Aussicht aus der Kabine des Traubenvollernters

Diözesanversammlung

Stephansdom

Bericht der Bischofsvikare

Rübenernte mit Ropa Tiger

Abfuhrgemeinschaft mehrer Bauern

mehrere tausend Rosenkränze wurden im Kloster meiner Schwester gesegnet

Florian Lehner ersteigerte eine leckere Kardinalschnitte! Und sie war jeden der 46 Euro wert!

Pauli gibt alles!

heute und jeden Sonntag!







Sonntag, 29. September 2013

Highlife

Hallo liebe Leute!

Es geht dahin... die Weinlese ist im Gange, mein Handy läutet laufend und (meist) freundliche Winzer geben ihren Lesewunsch bekannt, die ich dann sammle und koordiniere, um die Interessen der Weinbaugemeinschaft und jeden Mitgliedsbetrieb unter einen Hut zu bringen. Manchmal leicht, aber ned immer. Im Moment grad ned. ;-)
 Zum Glück gibt's genug Kollegen, die mich mit vollem Elan unterstützen. :-)
Maschine im Einsatz- zeitig in der Früh

Die Zuckerrüben werden auch schon geerntet. Das ist aber ein längerer Vorgang und bedarf eines gewissen Aufwands (Logistik usw.) 
Der Mais als Schweinefutter wird ebenfalls dieser Tage siliert und dient als Futtergrundlage für das ganze Jahr. 


Freitag: Lohndrescher und mein Fuhrwerk

 Die jetzige Phase würd ich durchaus als stressig bezeichnen, daher bin auch selten entspannt, geschweige denn ausgeruht. Hoffentlich nehmen mir das die Leute meiner Umgebung nicht ganz übel.

Und das mir ganz sicher nicht langweilig wird, werde ich ganz oft wo eingeladen.
Gestern abend beim lange geplanten Abendessen mit Freunden der KJ. Danke für das leckere Essen Dési!!!
Oder vorige Woche bei der Hochzeit von Mario und Steffi. Das war ein rauschendes Fest mit vielen bekannten und coolen Leuten!

Die Hochzeit durch Standesbeamten
 

Lustige Spiele begleiteten den Abend
 
Wer hat das größere Stück?
 
 
Nina, Martin und die Braut!

Die Familie Krassnig/Plocek hat in den letzten Wochen mein Leben auch auf Trab gehalten. Sei es der 12 Stunden-Polterer mit Mario und Freunden in Wien, eben die Hochzeit oder der bevorstehende Abschied von Julia nach Amerika- USA. Morgen geht's los bei ihr und am Freitag abend gabs noch eine krachende Abschieds-Party im Jugendheim OK.
15- jähriges Veteranentreffen der Bande: "Die schwarze Hand!"
 
@Gitti: Für was deine Brille alles gut ist!!
 
Die mutige Julia wurde ordentlich verabschiedet! 


Am Tag davor bekam sie ihre Überraschung, und die ist wirklich gelungen!
Ein Video mit Geschichten, Liedern, Sketches und den kreativsten Einfällen überhaupt. Viele, viele Freunde und die ganze Familie, alle beteiligten sich mit einem Beitrag! Das kann sie sich dann gaaaanz oft anschauen und an uns in Österreich denken, wir tun es genauso!
Wie vielleicht nicht alle wundern wird, war ich an der Entstehung dieses Abschiedsvideos nicht ganz unbeteiligt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Lydia schupften wir dieses Megaprojekt locker-leicht! Naja, das is jetzt übertrieben, ein bissl aufwändig und aufreibend wars schon. ;-)
DANKE an alle für die Unterstützung und Mitwirkung!
Und die es noch nicht gesehen haben, aber auch drauf sind und bei der öffentlichen Vorführung am Freitagabend nicht dabei waren, können gerne bei mir anfragen und sich die DVD ausborgen.

Mein Beitrag war ein Steckbrief, weil in den folgenden 13 Monaten folgende Person vermisst wird:


K         Kinderliebende Kreuzstetterin, kluge Kellnerin, kann kulinarisch kochen, kaum konventionell küssend
R         Redselige, reiselustige, reizende Raucherin, raffinierter Radlerfan, richtig rasch runtertrinkend,
A         Ausgezeichnete Autofahrerin, angenehmes Auftreten, attraktiv, ausreichend aufgeklärt, ansonsten anständig
S          singt sehr selten, schnell, schlau, Single, stangendtanzende Schuhkäuferin
S          sympathisches Sandwichkind, schnulzenfilmschauend, spekuliereisenversaufende Super-Shopperin
N         Neugierige nervenstarke Naschkatze, natürlich nur nett, nie  negativ

I           intuitiv, ist immer irgendwie initiativ

 G           gesellig, gastfreundlich, gelenkig, geht gern gemütlich, genießt Gustieren guter Geschäfte


J          jederzeit joggend, jedenfalls jung, jetzt jugendlich
U         unternehmenslustig, ungeduldig und überhaupt unverwechselbar
L          liebenswürdig, leidenschaftlich, liebt Lauchkuchen, lacht lieber laut

I           ideenreich, intelligent, impulsiv, irrsinnig interessiert
A         ab Amerika als Au-Pair außerdem allerhand anders.

Liebes Foto aus früheren Tagen...


Heute war Kellergassenfest in Niederkreuzstetten (vormittag Ausrückung mit der Musik und nachmittags als Gast).



 Am Abend war Jugendmesse in Hautzendorf und jetzt bin ich wirklich erledigt.
Gute N8!

Mittwoch, 18. September 2013

Schockstarre

Normalerweise würde ich einen Bericht in Wort und Bild liefern über die vergangenen ereignisreichen Tage/Wochen, über verschiedene Weinfeste mit dem entschlackenden Saisongetränk Sturm, den Sorgen und Schwierigkeiten eines Selbstständigen, über die ersten Tage im überbetrieblichen Weinleseeinsatz mit dem Traubenvollernter, die Arbeit bei schönem Wetter am Feld und Hof, dem Polterer in Wien, verschiedene Sitzungen am Abend, einem ungeplanten frühmorgendlichen Ausflug auf ein Festl um drei Freunde heimzubringen (ein kleines Zeichen der Solidarität, weil ich solch Dienst auch schon des Öfteren in Anspruch nahm), dem Betriebsausflug der Kika-Christbaumverkäufer auf den Jauerling/Waldviertel zum sympathischen Christbaumbauern Sepp, der im Dezember wieder unsere Dienste in Anspruch nimmt usw.

Und dann erfährst du vom plötzlichen Tod eines jungen Oberkreuzstetters. 

Wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Oft denke ich an die verbrachte Zeit beim Musikverein, wo er die Trommel (häufig mir direkt ins Ohr) schlug.

Und die verbleibende Frage WARUM? kann wohl niemand sicher beantworten.

Mit Gebeten wie diesem wünsche ich allen viel Kraft in dieser schweren Zeit: 


Meine Seele ist betrübt bis an den Tod;
bleibt hier und wacht mit mir.

Mein Vater, wenn es möglich ist,
so gehe dieser Kelch an mir vorüber;
doch nicht wie ich will,
sondern wie du willst!


Matthäus 26,38-39



Freitag, 6. September 2013

es muaß jo wos sein, das immer wos is...

Wahrscheinlich ist aus diesem Grund (siehe Titel) mein Traktor jetzt eine Woche auf Sonderurlaub gewesen.
Die Einspritzpumpe hatte einen Defekt, deshalb ist er in letzter Zeit immer schlechter und zum Schluss gar nimmer angesprungen. Zum Glück gibts die Werkstätten des Lagerhaus (Logahaus-Reggae) und die ham den Fehler erkannt und repariert, die Pumpe hat ein Service in Korneuburg bekommen und jetzt rennt er wieder!!
Vati ist grad mit dem Grubber aufs Feld gefahren und morgen werd ich schauen, ob der ältere Herr (Bj. 95) wieder bei seinen gewohnten Kräften ist.
Jetzt am Nachmittag gehts zur Lesmaschine, in der Hoffnung, dass sie endlich ordentlich läuft und einer reibungslosen Weinernte nichts mehr im Wege steht.

lg Motz Martin :-)

PS: Gestern die ersten Stürme der Saison beim Top-Heuriger Ullmann in OK genossen!

Sonntag, 1. September 2013

Feste, Arbeit, Feiern; und überall genug davon!



Für meine lange Pause im Blogschreiben gibt’s einen Grund: Es war wirklich viel los!!!

Aber alles der Reihe nach:
Nach dem Pfarrfest 100 Jahre Kirche OK, gings nahtlos über zum Kirtag der vom Musikverein veranstaltet wird. Über tagelanges Vorbereiten mit Aufbau usw., das Fest selber, und anschließend alles wieder Wegräumen. So viel Arbeit, Aufwand und Nerven es kostete genauso schön war die Veranstaltung samt viel böhmischer Blasmusik, dem traditionellen Eintanzen, der hl. Messe und vielem mehr. Bilder vom Stadlkirtag des Musikvereins: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.364726316964224.1073741834.137887232981468&type=1
Eine (relativ sichere) Wette brachte mir auch nebenbei eine Kiste Bier ein, danke an den edlen Spender!
Und während vom Kirtag noch weggeräumt wurde, begann schon die Jugend Oberkreuzstetten mit dem Aufbau für die Ampelparty, die in der gleichen Location, wenn auch etwas verändert, stattfand. Und wenn man überall dabei ist, ist man auch zugleich Schnittstelle für Organisation wie z.B.: welche Transparente gleich da bleiben, welche Anzahl an Heurigentischen usw.

Die Flirtparty im Weinviertel!!
Ampelpartyaufbau war immer abends, aber aufgrund der Führung einer Landwirtschaft schaffte ich es nicht jedes Mal hin. Schließlich gibt’s im Sommer einiges an Feldarbeit wie Rapsanbau, Bodenbearbeitung und vieles mehr zu erledigen. Die tägliche Arbeit im Stall lass ich mal außen vor, die hab ich auch irgendwann gemacht. Aber bei guter Planung passt in so einen Tag schon einiges an Aufgaben hinein!
Und wenn der Traktor mal nicht so arbeitet wie man will, dann wird auch noch zwischendurch selber der Fehler gesucht und repariert oder man stattet der Werkstatt einen (meist teuren) Besuch ab.
Jugendobmann Rocky hatte Geburtstag und feierte mit uns bei selbstgebackenen Kuchen am Tag vor der AP!

Im Vorfeld der Ampelparty bin ich ja nicht mehr so eingespannt, bis auf die Sache mit den Livebands. Die darf ich koordinieren. Und irgendwie weiß ich als „altgedienter Hase“ ja doch noch so einiges, und meine Erfahrung teile ich gern mit den Jüngeren. Aja, und ein wichtiges Ding für jeden Menschen zählt auch zu meinem Aufgaben: Der Klowagen, den durfte ich auch aus Putzing holen und bei uns aufstellen…
Auch die Weinbaugemeinschaft (Lesemaschine) des Maschinenrings nahm mich in dieser Woche in Beschlag, weil wir bereits unsere Maschinen einsatzbereit machen, damit wir zur Lese durchstarten können.
Die Ampelparty war eigentlich ein Klassiker, wie in den letzten Jahren. Zwei super Bands brachten ordentlich Stimmung rein, unzählige Bekannte und Freunde traf ich. Die Oberkreuzstetterin Sandra bekam vor Hunderten Leuten von ihrem Freund auf der Bühne einen ordentlichen Heiratsantrag, überglücklich antwortete sie ja!!
 Die Gäste vergnügten sich und die Oberkreuzstetter Jugendlichen hackelten brav auf ihrem Festl!
Einziger Wermutstropfen: Die Gästeanzahl war nicht so hoch wie in den letzten Jahren.
Stimmung pur!!

Nach einem arbeitsreichen Wegräumen wo viel weitergingn gleich in der Früh im strömenden Regen durfte ich um 9 Uhr endlich und nahezu nüchtern mein Bett erreichen, wo ich mich aber nur zwei Stunden aufhielt, weil ich den WC-Anhänger zurückbrachte. Dann gings gleich wieder zur Veranstaltung oder eigentlich den Resten davon, weil es eine Menge Arbeit gab.
Mit dem Musikverein Kreuzstetten spielten wir am Samstag beim Blasmusikfest der Ortsmusik Pillichsdorf in der dortigen Kellergasse einen zünftigen Dämmerschoppen. Danke für die Einladung zu dem schönen Fest. Das war übrigens so schön dort, dass irgendwie sämtliche Musikkollegen (früher oder später) die Heimreise antraten, und nur ich als wackerer Kämpfer an der Pillichsdorfer Weinbar „pickenblieb“. Einem kurzen freundschaftlichem Telefonat später stand auch schon bald meine Mitfahrgelegenheit da, der mich extra abholte! Wer solch einen Freundeskreis hat, kann sich glücklich schätzen! :-)
Am Sonntag war dann ebenfalls High-Life mit Familyfest im Wolkersdorfer Pfarrhof und am Abend war eine spitzenmäßige Jugendmesse in Gerasdorf. Nämlich der Start der monatlichen Jugendmessen des Dekanats Wolkersdorf. https://www.facebook.com/media/set/?set=a.432671136850424.1073741827.179925905458283&type=3

Bei den vielen Begnungen, Kontakten, schönen Erlebnissen in Gemeinschaften war es mir dann nur Recht einfach mal ein paar Stunden am Traktor bei der Feldarbeit auszuspannen, ohne Radio- einfach Stille.
Da in diesen Tagen mein Biorhythmus „etwas“ aus den Fugen geriet, war mein Tag/Nacht-Verständnis einigermaßen kompliziert zu handhaben.
Und dann dachte ich mal, legst dich schnell untertags für ein Schlaferl hin- wird nicht prompt die Brunnen-Wasserpumpe, die für die Wasserversorgung von Haus und Stall verantwortlich ist, defekt und mein Vater und ich hatten schon wieder einige Stunden mit Fehlersuche zu tun… Zum Glück konnten wir die Geschichte erfolgreich beenden, unter Mithilfe zweier befreundeter ElektrikermeisterInnen.
Die Regentage nutzten wir um den Mähdrescher auf Sonnenblumendrusch umzubauen um für die Ernte gerüstet zu sein.
Den ganzen August lang war auch bei uns daheim Full House. War doch meine Schwester Gerlinde mit ihrem Mann Migúel Ángel und dem Sohn Nicolás zu Besuch. Das waren schöne Zeiten! Mehrere Stunden am Stück konnte ich mir nur schwer für die Kinderbetreuung Zeit nehmen, wenn eh alles so dermaßen in Bewegung ist, aber für ein bissl Herumspaßen mit ihm war doch immer Zeit! Das ist halt das Schöne an der Selbstständigkeit als Bauer, weil man sich für alles immer Zeit nehmen kann, gerade was Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. ;-)
Nico!
  Während er zu Beginn noch viel krabbelte, lernte er schnell dazu um auf österreichischem Boden das Gehen zu erlernen! Herzliche Gratulation!! Und damit ihm in Zukunft nicht fad wird, ist auch ein Geschwisterchen für ihn im Anmarsch.
Familienfoto; v.l. Eva, Martin, Nico, Miguel Angel, Gerlinde, Josef, Mama und Vati


In der Weinbaugemeinschaft bin ich schon seit vielen Jahren als Fahrer tätig und ich im Vorstand als Fahrervertreter. Als jetzt kurzfristig der Einsatzleiter für den Raum Wolkersdorf abhanden kam, waren wir auf der Suche nach Ersatz. Und weil dieser nicht zu finden war, werde ich diese Aufgabe für heuer befristet übernehmen, auch wenn ich nicht die größte Freude damit habe und es auch nicht die Ideallösung ist, weil ich weder selber einen Weinbaubetrieb habe, noch im Haupt-Einsatzgebiet zu Hause bin und viele Gründe mehr.
Einsatzleitung zu übernehmen bedeutet mit vielen Winzern telefonieren, weil die Leseplanerstellung nur über mündliche Vereinbarungen über Tage im Voraus entsteht, weil das Wetter und viele weitere Parameter nicht schon Wochen oder Monate im Voraus einschätzbar sind und das aber sehr wichtig für hohe Qualität ist. Mit meinem alten Handy wäre das nicht zu schaffen gewesen und nicht nur aus dem Grund hab ich mir ein neues Smartphone- Nokia Lumia- gekauft.
 

Gestern abend feierten wir in Oberkreuzstetten die Studienabschluss- und Hauseinweihungsfeier vom Bernhard!
Geschenkübergabe- Cajon! (leider fehlen einige Beteiligte)

und die Gitti hat ihren Lieblingsraum gleich gefunden!!!!!

Heute Sonntag war die Taufe von Thomas Hanzal, die der Jugendchor OK wunderbar verschönerte!

Helmut zeigt der Gemeinde den Täufling!

und bevor Gerüchte entstehen, weil die Beiden mit Kinderwagen gesehen wurden- das war nur der Krapferltransport!

Wahrscheinlich mein längster Blog-Eintrag bisher... und im Vorfeld schätzte ich die dafür benötigte Zeit auf zwei Stunden, die es auch brauchte!

Alles Gute und auf Bald!

lg Martin Motz :-)