Mittwoch, 27. November 2013

Wohnung zu vergeben!

Nein, nein keine Angst, ich suche keinen Untermieter... ;-)

In Kreuzstetten wird eine 72m² Wohnung frei samt Küche (vis a vis vom Lagerhaus) und falls da jemand Interesse daran hat/hätte, kann ich weiterhelfen.

Bei mir zuhause schauts im Moment sehr lustig aus. Im Erdgeschoß leert sich zunehmend Zimmer für Zimmer, bewohnbar ist nur mehr das Obergeschoß, wo ich jetzt residiere. Aber auch da gibt's noch genügend Potenzial um die Gemütlichkeit auszubauen, aber Step by Step.

Spannende Farbkombinationen/Tapeten, die jetzt ans Tageslicht kommen und weitere Eindrücke:






Mitte November war ich in Marchegg am Alphawochenende. Ich besuche ja gerade mit einigen Freunden den Jugendalphakurs in Wolkersdorf, und da wird auch ein Wochenende mit spannenden Vorträgen und Diskussionen, Gebet und viel Spaß angeboten. Thema war der Hl. Geist.
Unsere Gruppe

Passend: Alpha-Wein
 
"The Pianoman" Simon
 
 
Beim Abwasch wird zusammengeholfen


Zeitgleich wurden die Zuckerrüben von der Rübenrodegemeinschaft geerntet. Und Anfang der Woche selbst verladen und zum Rübenplatz nach Ernstbrunn geführt. Dank des perfekten Zusammenspiels mit Vati, konnte das sehr effizient und rasch erledigt werden.

Den Haufen gabs zu bewältigen.
 
Lader und "mein" Fahrzeug, Vati war grad unterwegs mit seinen beiden Hängern.
 
Nach 2,5 Tagen war des Hauferl weg. ;-)
 
Dann wurde noch der Boden bearbeitet.
 

Und weil das alles zufällig ein sitzungsfreier Abend war mit perfekter Witterung, wurde noch eine kleine Nachtschicht von mir eingelegt um die Zwischenfrucht/Begrünung einzukürzen:




Weiters stand in dieser Woche die End-Schaumreinigung mehrerer Lesemaschinen am Programm, Waschen der Traktoren und Anhänger, Abrechnung des Mähdreschers...

Am Wochenende wurde im Jugendheim eine Party gefeiert, das einzige verwertbare Foto davon:

Und in Hohenruppersdorf am Kathreintanz getanzt, Thomas gewann einen Gutschein, herzliche Gratulation zu Tätowierungen im Wert von 50 Euro!
Er konnte ihn aber gegen einen Thermengutschein eintauschen, zu welchem Peckerl hätten wir ihm denn geraten? 
 
Der bevorstehende Winter ist auch Planungszeit für einen Landwirt und die wird von mehreren Kreuzstetter Bauern intensiv genutzt, schließlich steht die Gründung einer Traktorgemeinschaft ins Haus und da muss allerhand gut überlegt werden und das braucht Zeit.

Vorführtraktor mit Pflug gestern abend im Einsatz
 
Eindrücke von der Tullner Messe- Austro Agrar:

Lederausstattung- nobel geht die Welt...
 
An so einem Lader würde Andi offensichtlich Gefallen finden. ;-)
 
Was geht in den Köpfen der beiden gerade vor?

Ein oft gebrauchtes Argument, das Bauern abseits von Arbeitsspitzen eine ruhige Kugel schieben, sei hiermit dezent wiederlegt.
Für das Arbeiten im eigenen Wald (zur Brennholzerzeugung) wäre jetzt auch das ideale Wetter, hoffentlich geht sich das irgendwann/wie aus.
Eigentlich sollte ich jede freie Minute am/im Haus verbringen, schließlich sehe ich jedes Mal vorbeigehen die viele unerledigte Arbeit und da geht's noch gar nicht um einen etwaigen Umbau sondern hauptsächlich um den Umzug... :-/

Die Christbaumverkauferei steht auch schon ins Haus, und mein Terminkalender füllt sich immer noch mit Terminen fürs heurige Jahr. Leider nicht nur mit Weihnachtsfeiern. ;-)

Mal sehen was die nächste Zeit bringt, fad wird's bestimmt ned, ruhig wohl a ned. Aber Zeit hat man ned, die nimmt man sich!

lg vom Farmer Motz Martin :-)



Donnerstag, 14. November 2013

wenig Worte- viele Bilder

 
Hallo liebe Blog-Leser!

Zu Beginn gleich eine Ergänzung zum Eintrag vom 27.10.: Bei unserer Landwirtschaft handelt es sich um einen Familienbetrieb und da helfen alle zusammen (Mama, Vati und ich) um die anstehende Arbeit gut zu meistern. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, alles selber gemacht zu haben.

Die Arbeit in der Außenwirtschaft schreitet gut voran, einzig die Zuckerrüben sind noch zu ernten, das geschieht am Wochenende. Ich bete um gutes Wetter, dass das auch reibungslos geschehen kann und sich durch Schlechtwetterkapriolen nicht nach hinten verschiebt.

Wie gewohnt ist mir auch in den vergangenen Tagen nicht langweilig geworden.
Meine Eltern wohnen nun schon auswärts. Schön langsam haben wir auch den Großteil schon übersiedelt.
Die Folge daraus- alles was sie in ihrem Haushalt haben, fehlt mir dann: Das beginnt bei Lebensmittel über Haushaltsgeräte und vieles mehr, was man erst schätzt, wenn es nicht mehr da ist. Gestern war ich einkaufen um meinen 1-Mann-Haushalt mal einigermaßen auf Stand zu bringen.
Zurzeit wird viel herumgeräumt, geputzt, entsorgt usw...

Das wars dann wieder, baba und lg Martin (Motz)


Anbei einige Bilder, die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte:

Party im Jugendheim mit Freunden


das verdiente Würstel nach der Allerheiligen- Ausrückung mit der Musikkapelle
 
Als ich das sah @Landesausstellung, musste ich sogleich an unsere Aktion im JH denken mit unserem "Hund"... (Insider für Roli, Rocky und Co!)
 
Die Kürbisse des Staatsmeisters Franz
 
Cousin- und Cousinnentreffen (mütterlicherseits)
 
"The Liquid States"
 
 
Fans und Groupies der Band
 
Aufarbeitung eines eigenen Schweins (letzte größere Aktion in der alten Küche); Mit Sr. Andrea und Mama; Stockfleisch essen---> sehr lecker!
 
Singprobe für die Taufe von Mona Boyer- Danke an die Musikverantwortlichen- wir haben wieder viel Lob bekommen
 
Auch der Kinderchor gibt ein Lied zum Besten für die Neugetaufte Mona (rechts in der ersten Reihe bei den stolzen Eltern Eva+ Nikolai)
 
Theater der KJ Pillichsdorf- sehr sehenswert- weil lustig: theater.pillichsdorf.at/
 
Die Schauspieler!
 
Ausgelassene Stimmung bei der anschließenden Premerienparty
Zwei mal blöd geschaut!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Jetzt wirds ernst

Nach der heutigen großen Übersiedelungsaktion unter mithilfe zweier Onkeln  und der Familie wird's immer konkreter: Meine Eltern beziehen ihr "Ausnahm-Haus".
Ich bleibe am Betriebs- und Wirtschaftshaus und sie gehen in ihr renoviertes und vor einigen Jahren erworbenes Haus, ganz in der Nähe. (Deswegen in der Nähe um auch weiterhin tatkräftig in der Landwirtschaft mitzuhelfen. ;-)

In weiterer Folge werde ich "mein" Haus sanieren und auf zeitgemäßen Stand bringen. Aber dazu ein anderes Mal.

Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, aber bald wohnen meine Eltern nicht mehr bei mir. :-D


Sonntag, 27. Oktober 2013

Der ganz normale Wahnsinn

Puh... gar nicht so leicht ein Monat in Wort und Bild zu fassen...

Der Oktober hielt mich ziemlich auf Trab, eine "Gschicht" jagte die nächste: War es zu Beginn die Maisernte mit Musen fürs Schweinefutter, die Einbringung der eigenen Sonnenblumenernte und einiger Berufskollegen, die keine eigene Mechanisierung haben,  der Anbau des Winterweizens, die vorhergehende Bestellung und Vorbereitung der Felder dazu, die Lesemaschine, die Tag (und ein paar Mal nachts) für Tag im Einsatz war um bei über 30 verschiedenen Winzern mehr als 120 Hektar Weintrauben zu ernten.
Den Einsatz dieser Maschine durfte ich koordinieren und es war eine sehr lebendige, mitreissende Erfahrung! Als Fahrer war ich selber auch mit der Maschine unterwegs um Weintrauben zu ernten, von Bockfliess bis Leobendorf umspannt unser Einsatzgebiet. Der Lesetag beginnt meist zwischen 5 und 6 Uhr und endet so gegen 19 Uhr, anschließend wird die Maschine noch gewaschen und gewartet.
Leider lief sie trotzdem nicht nur problemlos, sondern des Öfteren musste der Kundendienst anrücken um den einen oder anderern (gröberen) Fehler zu beheben. Die Weinlese ist im Großen und Ganzen abgeschlossen, wenige Tage wirds noch Weintrauben zu lesen geben und dann folgt die Endreinigung und Einwinterung.
Immer wieder viel Kontakt mit Landwirten im Ort um von diversen Gemeinschaftsmaschinen (Sämaschine, Mähdrescher, usw.) Einsatzzeitpunkte abzugleichen um die oft kleinen (witterungsbedingten) Zeitfenster optimal auszunutzen. Und wenn es viel Arbeit am Feld gibt, was im Herbst der Fall ist, kommts schon mal vor, dass sich jemand eine Maschine von dir ausleiht und umgekehrt.
Dann gibts noch diverse Bürotätigkeiten wie Zahlungen, Haftpflichtersicherungsangebotsvergleich und Abschluss mit dem "Bestbieter".
Mittlerweile ist das Wintergetreide großteils angebaut, die Mais- und Sonnenblumenernte erfolgreich eingebracht, die Zuckerrüben zu einem guten Drittel geerntet, 7,5 Hektar dürfen die schönen Herbsttage noch nutzen und wachsen noch am Feld und werden erst um Lepoldi geerntet.
Um die viele Arbeit gut bewerkstelligen zu können brauchts ein gutes Zusammenspiel der mitarbeitenden Familienmitglieder am Bauernhof und den Verzicht des Betriebsführers auf manche Dinge (hauptsächlich Schlaf und Freizeit).
Winterdiesel um mehrere tausend Euro wurde bestellt, bei der Anlieferung erkannte ich von weiten den Chauffeur, ein Riegl von einem Mann, knappe zwei Meter hoch und Schulfreund und Klassenkollge in der Winzerschule!
Ist ja nicht so, dass ich rund um die Uhr arbeite. Den Sonntag halte ich eigentlich immer arbeitsfrei. Schon in der Bibel steht: "... und am siebenten Tag der Woche sollst du ruhen..."

Viele Veranstaltungen wurden von mir besucht, sei es die Dekanatsjugendwallfahrt, die uns heuer bei mittelmäßigem Wetter und trotzdem vielen Pilgern von Wolkersdorf in die Berge von Manhartsbrunn führte, oder das Dekanatstreffen aller Pfarrgemeinderäte in Obersdorf mit Bischofsvikar Stephan Turnovsky, unsere Mariazellwallfahrts- Nachbesprechung mit Fotoshow, die überhaupt sehr lange und ausführlich bei leckerem Sturm und weiteren Getränken im Jugendheim endete... , usw.
Seit kurzem ist auch ein Jugend-Alpha-Kurs in Wolkersdorf am Laufen
Zwischendurch waren Musikproben, Sitzungen und eh der normale Wahnsinn. Ein Konzert der Rockband "The Liquid States" besuchte ich und traf viele bekannte Gesichter, wunderte mich über hohe Getränkepreise im "Kulturlokal Kreuzstettens" und verbrachte einen tollen Abend mit einer abenteuerlichen Rad-Heimfahrt!
Als Kassier der Dekanatsjugend hab ich mich auch schon eingearbeitet, und verschiedene Zahlungen getätigt. Während der Abwesenheit unserer genauen und strengen Kassierin Tanja, habe ich interimistisch die Kassa übernommen. Um den Zustand auszunutzen werden da Buit und ich alsbald eine Heurigenteamsitzung einberufen, die wohl nicht in wenigen Minuten/Achterln erledigt sein wird. 

Vorige Woche war ich in Wien auf der Diözesanversammlung. Das waren drei schöne, mutmachende und bereichernde Tage im und um den Stephansdom. Es wurde viel diskutiert und offen angesprochen, und das war gut so!  In der "Szene" kenne ich ja auch so manche/n und so durfte es nicht verwundern, wenn ich in den Pausen und eigentlich eh laufend Bekannte und Freunde traf und mit ihnen plauderte. www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/4dioezesanversammlung
So schön die Zeit in Wien, so angefüllt mit Gesprächen, Überlegungen, Begegnungen usw., war sie. Sehr genossen habe ich den Samstag nachmittag, wo ich Stephansdom mit dem Traktor am Feld tauschte. Als Ausgleich war es wunderbar!

Gestern besuchte ich meine Schwester Schwester Andrea in Schwarzau/Steinfeld. Bei den Helfertagen konnte ich mitanpacken und im Kloster mithelfen/arbeiten. Und da ich gern praktisch arbeite, wurde ich eingeladen mit drei anderen jungen Männern die Fliegengitter der gesamten Anlage abzubauen, zu säubern und einzuwintern. Hört sich ja ganz lustig an, nur zum Schluss kamen wir auf über 100 Fliegengitter... Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass wir mehrere Stunden brauchten. Währenddessen wurde von den vielen anderen Helfern Glaubensbriefe versendet, uvm.
Es war schön sie zu sehen an ihrer Wirkungsstätte, wo sie sich sichtlich wohl fühlt. 
Im Heimfahren noch auf Buit Baustelle/ Dachterasse und bei meiner Lesemaschine vorbeigeschaut.

Als Abendprogramm besuchte ich den Ball der Ortsmusik Pillichsdorf, vom Eintanzen bis zur Mitternachtseinlage wars wirklich wieder ein super Ball. Die Band Belcanto sorgte für eine gefüllte Tanzfläche. Und bei fetzigen Polkas drehte auch ich meine Runden.
Wer weiß bitte, wieviel Liter Inhalt eine große Trommel hat? Beim Schätzspiel bin ich also um über 100% daneben gelegen, die richtige Antwort war 88,31 Liter. Ob sie dann wirklich mit Gin Tonic ausgelitert wurde (wie das der Kapellmeister Eschi gern gemacht hätte) kann ich nicht sagen.

Heute war Pfarrverbandsmesse in Niederkreuzstetten: 


Und jetzt schau ich mal was der Nachmittag noch so bringt, bevor ich meine Schweindl mit Abendessen versorge und ich zum Jugendalphakurs fahre.

Bilder über Bilder:


Jugendwallfahrt


Wallfahrtskreuz

Mit Andis orangen Traktor vom Feld heimgefahren (vielleicht als Probe für den Winterdiensteinsatz wo ich als Springer zur Verfügung stehe)

Maisabladen und schroten anschließend im Silo einlagern

Vogelperspektive

Blick über Oberkreuzstetten

Blick über Oberkreuzstetten

PGR-Treffen in Obersdorf

spannende Lichtverhältnisse Freitagabend (Originalbild- keine Bearbeitung)

Regenbogen

Aussicht aus der Kabine des Traubenvollernters

Diözesanversammlung

Stephansdom

Bericht der Bischofsvikare

Rübenernte mit Ropa Tiger

Abfuhrgemeinschaft mehrer Bauern

mehrere tausend Rosenkränze wurden im Kloster meiner Schwester gesegnet

Florian Lehner ersteigerte eine leckere Kardinalschnitte! Und sie war jeden der 46 Euro wert!

Pauli gibt alles!

heute und jeden Sonntag!